Indien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

inb008

Burgen Trail in Rajasthan











Qualifikation

Komfort-Reitsafari "Zauber Indiens" (7 Tage)

Bei diesem Trail wandeln Sie auf historischen Spuren, ohne jedoch auf heutigen Komfort verzichten zu müssen. Die Reiter übernachten in alten Trutzburgen und Besfestigunganlagen, die zum Teil aus dem Mittelalter stammen, heute jedoch zu herrlichen Luxus Hotels umgebaut wurden. Ansonsten bewegen Sie sich in der Blütezeit der Rajputen-Kultur, die Rajasthan vom 7. Jahrhundert an bis zur Unabhängikeit Indiens 1947 regierte. Die Rajputen pflegten eine kriegerische Clan-Kultur, die aber gleichzeitig eine Ader für die schönen Künste hatte. Die Maharadschas und Ranas sammelten die besten Architekten, Musiker, Maler und andere Künstler an ihrem Hof, egal wo sie herkamen oder woran sie glaubten. Das Erbe sind zahlreiche traumhafte Paläste, Burgen, aber auch Kunstwerke, die bis heute existieren.
Die Rajputen-Kultur zerfiel zwar in der Moderne, allerdings nie komplett. Die ehemaligen Herrscher gaben ihre Macht an die Briten ab und kamen nach der Unabhängikeit Indiens plötzlich hart in der Realität an. Viele Prinzen und Adelige hatten vorher nie gearbeitet und mussten plötzlich ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und dabei ihre Länderein erhalten. Viele wandelten ihre Burgen und Paläste erfolgreich in Hotels um.
Unsere Partner gehören selbst dem (ehemaligen) Adelsgeschlecht an (die Titel wurden 1971 von Indira Gandhi abgeschafft) und bringen den Reitern die Geschichte Rajasthan gern aus erster Hand näher.
Der Trail ist sehr abwechslungsreich. Er führt vom ehemaligen Königreich Mewar ins ehemalige Königreich Marwar und von den Aravalli-Bergen in die Ebene und Halbwüste des Rajasthani Bagars. Das heisst die Reiter beginnen im Gebirge und beenden den Trail in sandiger Halbwüste. Sie lernen damit zwei riesige rajasthanische Landschaften kennen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Tourenverlauf:

1. Tag:
Ankunft in Udaipur und direkter Transfer ins Stadtzentrum, das überragt wird vom gewaltigen Stadtpalast von Udaipur. Sie übernachten im typischen Haveli Hotel mit indischem Charme - von hier aus können Sie bequem das Stadtzentrum erkunden, auch zu Fuss. Am Nachmittag geht es auf zu einer Sightseeing Tour durch die Altstadt Udaipurs.

2. Tag:
Nach dem Frühstück geht es zur Farm des Gastgebers, ca. 8 km ausserhalb Udaipurs gelegen und die Reiter lernen ihre Pferde kennen und brechen zu ihrem ersten Ritt auf. Es erwartet Sie eine sanfte Hügellandschaft der Aravalli-Berge, die durchzogen ist von kleinen Wasserläufenn, die je nach Jahreszeit tiefe oder flache Bäche sind oder gar komplett austrocknen. Der Ritt dauert ca. 4 Stunden bevor die Reiter wieder an der Farm ankommen. Mittagessen auf der Farm oder im Hotel, danach Fahrt nach Kumbhalgarh zum heutigen Hotel.

 “The Aodhi Kumbhalgarh” liegt in einer wunderbaren Landschaft aus bewaldeten Bergen, einsam und wild. Nach Ankunft steht eine Besichtigung der Burg Kumbhalgarh auf dem Programm. Die mittlalterliche Befestigunsanlage war der ehemalige Rückzugsort der Mahranas von Udaipur und wurde nur einmal in ihrer turbulenten Geschichte erobert. Wer möchte, kann den Abend hier oben verbringen und warten bis nach Sonnenuntergang die Burg angestrahlt wird. Übernachtung in “The Aodhi Kumbhalgarh”.

3. Tag:
Heute geht es früh los auf einen Tagesritt zum Kumbhalgarh Nationalpark. Die Berge rund um Kumbhalgarh sind reich an Pflanzen und Tieren. Hier gibt es den letzten trockenen Bergurwald Rajasthans, der eine grosse Anzahl an Tieren und vor allem Vögel - mehr als 250 Arten - beheimatet. Hier oben leben scheue Wölfe, Leoparden und Lippenbären. Diese nachtaktiven Spezien bekommt man tagsüber jedoch eher selten zu Gesicht, dafür lassen sich mit etwas Glück Nilgai Antilopen, Gazellen und gefleckte Hirsche sowie Affen, Mungos und majestetische Pfaue sehen. Der Ritt führt in den Nationalpark zum Picknick-Lunch bei einer kleinen Steinhütte oberhalb einer grünen Lagune. Manchmal sichtet man hier Krokodile, entweder am Ufer schlafend oder faul durchs Wasser gleitend. Am frühen Nachmittag verlassen die Reiter den Nationalpark und kommen ins liebliche Rankpur-Tal, wo bizarre Felsformationen den Weg säumen, ein kleiner Bach, der während des Monsuns zu einem reissenden Fluss anwächst, plätschert am Wegesrand. Schliesslich kommen die Reiter zum berühmten Jain Tempel. 1499 erbaut, ruht das Dach auf aus Marmor gehauenen Säulen. Trotz seiner Abgelegenheit ist dieser Tempel ein bedeutender Pilgerort der Jains, genauso wie eine der Haupttouristenattraktionen im südlichen Rajasthan. Nach dem Tempelbesuch fahren Sie zum Hotel, dem Hotel King´s Abode in Ranakpur.

4. Tag: Nach dem gemütlichen Frühstück geht es direkt vom Hotel aus weiter. Am Vormittag führt der Weg durchs Ranakpur Tal, vorbei an seltsam geformten Felsen und grünen Hügeln. Schliesslich endet das Tal und vor den Reitern liegt die Ebene des Rajasthani Bagar, das Verbindungsstück zwischen Aravalli Bergen und der Wüste Thar. Der Bagar ist eine weite offene Landschaft, relativ trocken und sandig. Immer häufiger kommen die Reiter nun durch kleine Dörfer und reiten an Feldern und Palmenhainen entlang. Die Gegend verändert sich kaum merklich und wird schliesslich zu einer trockenen Steppenlandschaft. Anstelle der sonst verbreiteten Ochsengespanne treten nun Kamele, die hier einen Grossteil der Arbeit erledigen. Oft kommen den Reitern Ziegenherden entgegen, für Kühe ist die Landschaft zu karg. Gegen Nachmittag erreichen Sie den Weiler Narlai. Hier wurde der ehemalige Palast des lokalen Adeligen vor einigen Jahren in ein Luxushotel umgewandelt. Der Rest des Tages kann dazu genutzt werden alle Annehmlichkeiten des Hotels ausführlich zu nutzen und sich Palast und Dorf anzusehen.

5. Tag: Heute kommen Sie endgültig in die Ebene. Die offene Landschaft und der weiche Untergrund laden zum einen oder anderen Galopp ein. Ab und an treffen Sie auf Nilgai Antilopen, die Pferd und Reiter gegenüber überraschend wenig Scheu zeigen. Die grösste Antilope des indischen Subkontinents hat hier wenig Fressfeinde und ist dementsprechend neugierig. Ihre Ähnlichkeit mit einer Kuh hat ihr den Namen eingebracht (Nilgai = blaue Kuh) und einen semi-heiligen Status, der es ihr erlaubt ungestraft die Felder der Bauern zu räubern. Die Vegetation zwischen den Dörfern besteht aus dürre-resistenten Akazien und Dornenbüschen. An den Dorfrändern wachsen Palmen und mächtige Feigenbäume. Hin und wieder steht ein kleiner, mit bunten Fahnen geschmückter, Tempel am Wegesrand. Am späten Nachmittag kommen Sie in die kleine Stadt Jojawar. Wie in Narlai hat auch hier die ehemalige Adelsfamilie ihren Palast in ein Hotel umgewandelt, das Rawla Jojawar, wo Sie heute übernachten. Am Nachmittag lockt ein kleiner Rundgang durch die Stadt.

6. Tag:
Nach dem Frühstück heisst es von den Marwaripferden Abschied nehmen und per PKW geht es zurück nach Udaipur, wo Sie noch einmal im Hotel Shiv Niwas Palace übernachten. Auf Wunsch kann die Gruppe auch nach Jodhpur (Hotel Ajit Bhawan) gebracht werden. Nach Ankunft in den jeweiligen Städten kann der restliche Tag zum Sightseeing, Einkaufen oder Relaxen genutzt werden. Übernachtung im Haveli Hotel.

7. Tag:
Rücktransfer zum Flughafen Udaipur nach dem Frühstück.

Bitte beachten Sie, dass es unter Umständen zu kurzfristigen Änderung eines Hotels kommen kann. Kategorie und Ausstattung des Ersatzhotels sind selbstverständlich ähnlich.

(Änderungen jederzeit vorbehalten)




vollständiger Film: oben auf "Filme" klicken



Hoch im Sattel des stolzen Marwaris



Einer der zahlreichen Paläste der Rajputen



Unglaublich vielfältige Landschaft in den Aravalli-Bergen

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: März, September, November
Unterkunft: 5-Sterne-Hotels
Verpflegung: Vollpension
Zimmer: EZ/DZ, Suiten a.A.
Sprache: Deutsch
Nichtreiter: a.A.
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 2-8

In Rajasthan gibt es zahlreiche wundervolle Paläste, die von den Adligen in Luxushotels umgewandelt wurden - ein idealer Ort für unseren Burgentrail! Zudem reiten Sie die berühmten Marwaripferde, die es nur in Indien gibt!
Wer anschliessend das Land weiter bereisen möchte, kann am letzten Tag statt nach Udaipur nach Jodhpur gebracht werden (bitte bei Buchung mitteilen).



Ihre Expertin: Angelika Kaiser

Pferde:   Sie reiten auf gut ausgebildeten hochblütigen Marwaripferden.

Sattel& Zaum:   Englische Sättel und Wassertrensen.

Reiterfahrung:   Sie müssen in allen Gangarten im Gelände völlig sicher sein. Sehr rittige, aber temperamentvolle Marwaripferde.

Irrtum und Änderungen vorbehalten. © EQUITOUR - PEGASUS Internationale Reiterreisen nach oben