Kolumbien - Haciendas Trail



Kolumbien Januar 2025

Aus Namibia im November und dem Feuerland im Dezember wurde nichts. Waren die Termine doch allzu knapp nach dem Lesotho-Trail im Oktober und ich fühlte mich nicht fit genug. Also schloss ich mich dann doch einer Freundin nach Kolumbien im Januar an, obwohl dies nicht auf meiner „to do Liste“ stand und mich die Reise - ein absolutes Tabu für einen Skifahrer - um meinen üblichen Wochenendsport im Schnee zum Jahresbeginn brachte. Immerhin war dort wegen der Äquatornähe mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen und demzufolge begrenztes Gepäck möglich, zumal die Hacienda-Tour etwas luxuriösere Unterkünfte versprach und so Schlafsack & Co. nicht gefragt waren.

Trotzdem stresste mich die Packentscheidung wie immer. Statt sich zu bessern wurde es im Laufe meiner an die 80 Trails eher schlimmer. Und das, obwohl ich vor etwa zwei Jahren infolge nicht Auftauchens meines Aufgabegepäcks mühelos 10 Tage mit nur dem Handgepäck ausgekommen bin, nachdem sich in diesem (fast) alles Unerlässliche, vor allem die Reitkleidung, befunden hatte.

Nächster Schwachpunkt in München die S-Bahn. Pünktlich aus dem Haus und soeben das Ticket gestempelt, als mich eine Durchsage erstarren ließ, die S-Bahn fahre wegen einer Weichenreparatur heute nur bis Neufahrn, also nicht vollständig zum Flughafen. Dass es am angesagten Endpunkt einen Schienenersatzverkehr gab, wurde „natürlich“ nicht gesagt. Na ja, ich habe diese Alternative dann erfreut an der verfrühten Endhaltestelle festgestellt, nachdem ich eine englisch sprechende Kofferträgerin noch von der Benutzung einer zeitlich mindestens doppelt so lang dauernden anderen Linie abgehalten hatte mit dem Hinweis, wir könnten uns dann ja gemeinsam ein Taxi zum Flughafen teilen. Und es war Durchsetzungsvermögen angesagt, sich in dem Schienenersatz-Großraumtaxi einen Platz zu ergattern. Aber so was kannte ich ja aus Ländern wie Tunesien, wo immer mit den Ellenbogen um einen Platz gekämpft wird. Ach ja, und dann der leidige Münchner Flughafen. Der Weg zum Check-in miserabel beschildert. Trotz online-Check-in (den ich in stolzen 3 Stunden geschafft hatte, obwohl er laut Info bei Air Europa nicht möglich ist) kein Gepäckaufgabeschalter. Anstellen an langer Schlange der noch nicht Eingecheckten. Gut, ich wusste die Wartezeit aufgrund eines frechen Versuchs am leeren Business Schalter zu umgehen.

Nach der Handgepäckkontrolle, vor dem Gate, saß dann schon Barbara mit dem dunkelroten Nackenhörnchen, das ich unterwegs am Boden habe liegen sehen und dort belassen hatte – keine Ahnung, wie sie mit dem dann unbemerkt an mir vorbeigekommen ist.Ende aller Aufregung. Die Reise konnte beginnen. Und sollte allen Stress im Vorfeld wert sein.

Und sie begann auch bestens. Die Plätze neben mir beim ersten Flugabschnitt nach Madrid waren leer, so dass ich noch mal gut zwei Stunden schlafen konnte. Pünktliche Landung, pünktlicher Weiterflug und Ankunft abends in Bogota. Wäre da nicht ein Loch im Bauch gewesen, weil es bei dem insgesamt ca. 14std. Flug eine einzige Mahlzeit gegeben hat und nur eine Tasse Tee vor dem Aussteigen. Eine Schande für einen so teuren Flug. Und es wäre auch gut gewesen, hätten wir Barbaras Gepäck früher entdeckt. Während das meine das dritte Stück war, das kam, als wir am Band standen, ließ sich ihre Tasche einfach nicht blicken. Bis wir uns schließlich umschauten und entdeckten, dass es (wohl in der Stunde, die wir durch die Zollkontrolle und die langen Wege gebraucht hatten) vom Band genommen worden war. Aber gut, das bestellte Taxi hatte gewartet und brachte uns zuverlässig ins Retiro 84, wo wir am nächsten Morgen für die Tour abgeholt werden sollten. Und dort machte man für unsere hungrigen Mägen trotz fortgeschrittener Stunde sogar noch ein Sandwich.

1.Tag, Samstag 11.01.
Beim Frühstück treffen wir als erstes auf unsere Mitreiterin Winona aus Colorado. Un so was, Claire aus Belgien vom Nebentisch gehört auch zu uns. Vor dem Aufzug steht dann Matt aus Kanada. Und Sascha aus England und Larry, Avery und Janice aus den USA sind auf einmal auch da. Super, eine internationale Gruppe, wie ich es liebe. Nach etwas „Spielraum“ trifft dann Bernardo, unser Guide, ein, zusammen mit einem Kleinbus und Fahrer. Es kann losgehen!

Unterwegs zu einer interessanten Sattlerei, bei welcher sich einige noch mit Chaps etc. ausrüsten, und zu einem Reitsportladen (man kann ja nie wissen…) wundere ich mich über die teuren Benzinpreise, fast das Doppelte wie bei uns. Aber nein, es wird in Gallonen verkauft, also nur halb so teuer. Und dann eine Straße voller Kühe. Nein, keine echten, sondern kolumbianisch bunt bemalte Schaustücke und mitten drin ein stylisch buntes Lokal, wo wir uns der Einfachheit halber ein Sammelsurium an typischen Gerichten bestellen und teilen und diverse Fruchtsäfte probieren. Gestärkt und mit besten ersten Essenseindrücken geht es auf nach La Montera, eine Zuchtstätte für Paso Finos, die dort teilweise geklont und von Mulistuten ausgetragen werden. Der auf üblichem Weg produzierte Nachwuchs nennt sich „Bio horses“- wieder was dazu gelernt.
Nachdem uns die vier charaktertypischen Gänge der Pferde unter dem Sattel gezeigt wurden, dürfen auch wir sie ausprobieren. Ein interessantes Erlebnis, auch wenn ich gestehen muss, die exakten Feinheiten nicht ganz kapiert zu haben. Immerhin bin ich zuvor schon mal auf einem Paso Fino gesessen. Aber die Pferde hier, die auch im Turniersport eingesetzt werden, sind mit ihrem schnellen Takt und ihren dabei noch extrem hohen Beinbewegungen unvergleichbar.

Am späten Nachmittag geht es dann weiter nach Cucunuba, unserer ersten Trailunterkunft, wo wir bei letztem Tageslicht eintreffen und von vier verschmusten Hunden begrüßt werden, gut gehaltene und umsorgte Vierbeiner – eine Tiererfahrung, die sich durch die ganze Reise ziehen wird. Ebenso wie man uns ein liebevoll zubereitetes, üppiges Abendessen serviert, in einem kleinen Raum nur für uns und mit besonderem altertümlichem Flair. Wir lernen dort auch einen unserer weiteren Guides kennen, Santiago, den Bruder von Bernardo.

2.Tag, Sonntag 12.01.

Als ich mich am nächsten Morgen zum Frühstück aufmache, erfahre ich, dass die Pferde schon draußen stehen. Mir gefallen alle. Einige schließe ich wegen der Größe für mich aus: zwei schöne Füchse und einen Appaloosa – sicher für die kräftigeren Männer und höher gewachsenen Reiter. Ein kleineres sieht etwas schlecht gelaunt aus (ist es aber nicht, nur eine Stute), die Ohren hinten. Ganz an Anfang auch ein Muli, der mich anspricht. Als ich meines dann nach dem Essen zugeteilt erhalte /es steht neben dem „grumpy horse“ - ist mir auch gleich ins Auge gesprungen - verliebe ich mich sofort in meinen Mariscal, einen Braunen mit Blesse, gut zum Raufkommen und trotzdem nicht zu klein.
Außer Bernardo und seinem Bruder sind noch drei Helfer dabei mit vier oder fünf Ersatztieren (Pferde und Mulis), eine große Gruppe, alle gut miteinander verträglich und – wie sich herausstellen sollte – alle in etwa das gleiche Tempo einhaltend, was ich für wichtig erachte, weil man so auch immer wieder einmal die Position wechseln kann.

Bernardo zeigt uns liebevoll, wie man sich den Pferden nähert. Die Steigbügel werden
angepasst, die Satteltaschen mit dem von jedem als notwendig erachteten gefüllt, rauf aufs Pferd, und los geht es für zunächst knapp 4 Std. Mühelos tragen uns unsere Vierbeiner durch teils dichtes Gebüsch, das erst mit der Motorsäge für den Durchgang bearbeitet werden muss, auf über 3000 m Höhe, wo uns ein gedeckter Mittagstisch mit köstlichem Essen und die verschiedensten Getränke überraschen, serviert von einem gut gelaunten, professionellen Koch, der uns die ganze Tour begleiten wird.

Am Nachmittag reiten wir eine Stunde lang wieder bergab, mit Blick auf eine Lagune. Ein schwarzes Pferd will sich uns anschließen, es scheint ihm bei uns zu gefallen, da es sich nicht abschütteln lässt. Bernardo ersucht schließlich Anwohner, sich darum zu kümmern, dass es wieder auf seine Weide zurückkommt.

In der Hacienda La Casona, wo wir nach 34 km heute die Nacht verbringen, erwarten uns schon Kaffee und Kuchen. Das Abendessen wird von unseren Leuten zubereitet, während ich mit Barbara einen kleinen Spaziergang zu unseren einige hundert Meter entfernt untergebrachten Pferden mache. Es ist Vollmond. Als wir zurück sind, sitzen die anderen in einem Zimmer mit Kaminfeuer und stimmen sich schon mit unterschiedlichen, meist alkoholischen Getränken auf das Mahl in einer nicht wenig tollen Räumlichkeit ein. Die Unterkunft ist um das Jahr 1700 erbaut. Während sie früher von einer Familie bewohnt wurde, stellt man sie jetzt Gästen zur Verfügung.
Meine frühe Bettruhe wird kurz vor Mitternacht durch Hundegeheule unterbrochen. Na klar, Vollmond, höre ich jemand sagen. Aber als ich aus meinem Zimmer gehen will, hat sich schon ein anderer um das arme Tier gekümmert und ihm wohl Zugang zu einem Gefährten verschafft, den es vermisst hat. Es ist wieder ruhig.

3.Tag, Montag 13.01.
Heute ist ein etwas kürzerer Vormittagsritt angesagt. Ausreichend Zeit, dass meine (wegen einer verwirrenden Info hinsichtlich einer zweiten Nächtigung dort) am Vorabend gewaschenen Strümpfe in der Morgensonne trocknen können. Es geht dann 2 ½ Std. sehr steil auf und ab, bis wir schließlich auf 2.730 m Höhe bei toller Aussicht ein sehr reichhaltiges Satteltaschenpicknick genießen. Die 2 Std. am Nachmittag bieten Gelegenheit zu vermehrtem Galopp, so dass ich langsam das Gefühl bekomme, wie viel mehr Raum als die anderen mein langbeiniger Mariscal braucht, um gleich ins richtige Tempo zu kommen.

Die Hacienda la Cabana am Abend toppt noch die des Tags zuvor, hat dort doch jeder (bis auf das Pärchen) ein riesiges Einzelzimmer mit king size Bett, um sich von den 21 km heute gut auszuschlafen.
Als wir vor dem Essen noch einmal kurz zu unseren Pferden schauen, erfahren wir, dass eine dortige Stute kurz vor unserer Ankunft ein Fohlen geboren hat, allerdings unter kolikartigen Beschwerden leidet. Der Mutter konnte geholfen werden, wir entdeckten sie am nächsten Morgen mit ihrem Nachwuchs schon auf der Weide.

4.Tag, Dienstag 14.01.
So schwingen wir uns erleichtert für die nächsten 4 Std. in den Sattel. Zunächst geht es nach Sutatausa, wo wir uns an einer Straßenecke vor einer Bar im Sattel mit einem Bier (oder Sonstigem) stärken, um für die (Außen-)Besichtigung der in der Nähe befindliche Kathedrale gerüstet zu sein. Später kommen wir an einem an einem Zaun angebundenen Esel vorbei. Ich achte noch darauf, mich bei dem engen Weg nicht in seinem Strick zu verfangen und – der Esel verhakt sich prompt mit seiner Nase in meinem Steigbügel! Und nichts löst sich, so dass ich schließlich absteigen muss, um ihn zu befreien. Und aufatmen: Er hat sich nicht verletzt.
Es sollen sich heute jedoch mehrere Pferde verletzten. Zunächst Winonas Pferd am Hinterfuß, weil ein anderes drauf gestiegen ist. Später eines der Zusatzpferde, als es von unserem nicht ganz so pferdeerfahrenen Koch geführt wird, zugegeben, an extremer Stelle. Aber alles glücklicherweise nur kurzfristig.


Wir passieren einen riesigen Wasserbehälter, an dem die Pferde zur Entschädigung für ihre enormen Kletterleistungen saufen dürfen, für die kleineren ist es allerdings nur mit Schwierigkeiten möglich wegen der hohen steinigen Einrahmung. Für uns Reiter gibt es auch einmal einen schnellen Galopp, einen steilen Hang hinauf. Mariscal schlägt sich prima. Kurz nach diesem Bergrennen gibt es, diesmal für alle Tiere erreichbar, Melasse zum Fressen. Und uns Reiter erwartet oben, auf 3.050 m Höhe, erneut ein gedeckter Tisch mit feinem Essen, Salaten, Getränken und super Aussicht auf die umliegenden Berge. Irgendwie völlig überraschend nach dieser abenteuerlichen Umgebung, und die letzten Tage noch übertreffend. Wir genießen die 2 Std. Mittagspause, teilweise mit einem kleinen Nickerchen.

Die 2 ½ Std. am Nachmittag probiere ich einmal einen der Mulis, da tags zuvor schon von Barbara das Mulireiten begonnen worden ist. Absolut beeindruckend. Total trittsicher, schnell im Schritt, ohne unnötig in Trab zu verfallen und auch für mich als Reiter, ausgesprochen verantwortungsbewusst den Weg wählend, so dass ich den Ästen kaum ausweichen oder sie mit der Hand zur Seite biegen muss. Warum das brave und absolut zuverlässige Tier den Namen Discordia bekommen hat, ist eine andere Sache, die mit der Enttäuschung einer verärgerten Person zu tun hat, als ihr Mann einen Muli statt eines Pferdes gekauft hat.
Klar, im Galopp können die Mulis nicht ganz so gut mithalten. Aber es wird jetzt ohnehin etwas langsamer geritten, weil wieder vermehrt Äste Beseitigung mit der Säge angesagt ist.

Die Nacht verbringen wir in Ubate, wo der riesige Speisesaal besondere Beachtung findet und ein großes Mühlenrad, so dass es sich auch El Molino de San Luis nennt. Unser Koch hat diesmal frei, so dass von den Kräften der Unterkunft gekocht wird, aber auch sehr lecker. Nach insgesamt 34 km heute vertragen wir auch einiges.

5.Tag, Mittwoch 15.01.
Am 4.Reittag sind vormittags 4 und nachmittags 3 Std. angesagt, insgesamt werden es 35 km. Vormittags gilt es einmal einen so heftig steilen Anstieg zu bezwingen, dass es sich der Reitführer am Morgen zusammen mit einem der Mitreiter vorsorglich schon einmal angeschaut hat – wie ich später erfahre.
Mittaggegessen wird in der gemütlichen Hacienda Ticha. Anschließend führt uns der Wirt zum Haus eines indigenen Stammes, wo wir einiges Interessantes über die Lebensweise der Ursprungsbevölkerung erfahren.

Als wir vom Gebirge herunterkommen, erwarten uns immer wieder Galoppstrecken. Das Abendessen gibt es in der gewohnten Qualität unseres Lieblingskochs in der mit ihren insgesamt nur zwei Badezimmern etwas weniger luxuriösen, aber völlig ausreichenden Hacienda Potosi, dafür aber umso herzlicher begrüßt von drei Haushunden.



6.Tag, Donnerstag 16.01.

Heute sind für den Vormittag 4 Stunden im Sattel vorgesehen, es werden aber 5 – nach einer kurzen Pause in einer Farm, wo die Pferde etwas zu trinken bekommen und Larrys Pferd eine Infusion, weil es zu wenig getrunken hat. Es sind verhältnismäßig schöne Wege, immer wieder Galopp. Larry inzwischen auf einem Muli, um sein Pferd zu schonen.
Das Mittagessen wieder 1 a, sowohl lukullisch gesehen als auch von der Aussicht her. Nicht unbedingt zur Begeisterung unseres Kochs (der für das nächste Mal fürchtet) füttern wir zwei scheue Hunde. Avery, welche die letzte Stunde vor der Pause das Pferd mit Bernardo getauscht hat, reitet jetzt eines der Ersatzpferde. Und ich schließe mich ihr an, um einem weiteren die Chance für einen Einsatz zu geben und weil ich mir sicher bin, dass mein Mariscal für die restige ¾ Std. mir deshalb nicht böse sein wird. Magistrado ist sehr gehfreudig, klein mit eifrigen Paso Fino Schritten, durchaus angenehm zu reiten. Keine Ahnung, ob er im Galopp explodiert wäre, zumal die Landschaft jetzt weitläufiger wird und eher einer Steppe ähnelt. Denn ein solcher war eigentlich angesagt. Da wir aber schon unmittelbar vor der Farm Raqhira Silvestre sind, am Ende unserer heutigen 26 km, kommt es nicht mehr dazu.
Zur Abwechslung nächtigen wir in kleinen Räumen. Nach dem Abendessen überrascht uns eine Band mit lokaler Volksmusik und animiert uns zum Tanzen.

7.Tag, Freitag 17.01.
Die Gegend des letzten Reittages ist besonders schön. Es geht über hohe Gebirgskämme, 4 ½ Std. in der Früh, 1 ½ am Nachmittag, insgesamt 35 km. Wir halten in einer tollen Ranch, wo es für Pferd und Reiter zu saufen bzw. trinken gibt.
Der letzte Galopp endet an einem kleinen Bach. Exakt als die Pferde zum Transport fertig aufgereiht stehen und wir in unser Fahrzeug nach Villa de Leyva einsteigen, fängt es an zu regnen. Der erste und einzige Regen der Tour. Ja, wenn Engel reisen… Und symbolisch für unseren Abschiedsschmerz. Den zu überwinden hilft der hübsche Hund, der auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat, es wirkt fast so, als ob er das Auto während der halben Stunde lenkt, so aufmerksam wie er nach vorne schaut.

8.Tag, Samstag 18.01.
Für den ersten Engel, Winona, geht es am nächsten Tag nach den 4 Std. Fahrt zurück nach Bogota zum Flughafen schon am Nachmittag weiter nach Panama. Die restigen Engel stellen ihr Gepäcks entweder am Airport für ihre Nachtflüge unter oder geben es in der jeweils individuell gewählten Unterkunft ab und treffen sich noch mal im Zentrum vor der Kirche an der Plaza Simon Bolivar zum anschließenden letzten gemeinsamen Abendessen, bevor Barbara und ich uns gegen 4 Uhr morgens zum Airport aufmachen, um noch einige Tage im Regenwald der Pazifikküste im Westen anzuhängen – eine super Kombi, absoluter Kontrast zum Reiten in den Kolumbianischen Anden.



Rotraud Eder, Januar 2025